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Zur Sanierung und Erweiterung unserer Klais-Orgel (2011/12)
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Unsere Klais-Orgel war 1959 die erste größere Orgel der Bonner Orgelbaufirma mit mechanischer Traktur. Die fehlende Erfahrung mag daher auch einige „Kinderkrankheiten“ des Instruments erklären, die Orgel war technisch und klanglich nicht wirklich zufrieden stellend. Schon 1969 – nach nur 10 Jahren – gab es vom Erbauer Hans-Gerd Klais erste Überlegungen, „wenn man die Orgel ganz neubauen könnte.“ 1973 und 1988 wurden dann einige Veränderungen vorgenommen: Gut die Hälfte aller Register von 1959 stand seither an einem anderen Platz oder wurde ausgetauscht. Aus Kostengründen wurden aber immer nur „kleine“ Lösungen umgesetzt und von vornherein sogar konzeptionelle und bauliche Probleme in Kauf genommen. Vollständig überzeugen konnte das Instrument daher nie. So erzwang das Instrument vom Spieler immer wieder zahlreiche Kompromisse beim künstlerischen Orgelspiel. Die gesamte Technik der Orgel befand sich in einem sehr stark verschlissenen Zustand. Eine bloße Reparatur hätte dem Instrument aber keine grundlegende Verbesserung gebracht. So kam es zu dem Entschluss, die Zeit der Kirchenschließung während der Innenrenovation zu nutzen, um auch die Orgelproblematik grundlegend anzugehen. Die Bestrebungen waren von Anfang an, die Qualitäten des alten Instruments zu erhalten und in ein neues, ausgereiftes Konzept zu integrieren. Zahlreiche Gutachten und Entwürfe führten schließlich zu dem Ergebnis, das wir nun umsetzen: |
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Die Kosten belaufen sich auf 1 Mio. Euro. Damit wird St. Stephan ab September 2012 ein neuwertiges Instrument von großer Dimension und hoher musikalischer Ausdrucksfähigkeit erhalten, das über viele Generationen hinweg allen liturgischen und künstlerischen Anforderungen gerecht werden wird. Weitere Informationen zur Sanierung und Erweiterung der Klais-Orgel finden sie in dieser Informationsbroschüre. Darin enthalten sind auch Informationen zur Pfeifenpatenschaft. |
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